Krause Monto Safety 5
Große Plattform plus Sicherheitsbügel – TRBS-gerecht arbeiten
- Material Aluminium
- Stufen 5
- Plattform ja, mit Bügel
- Arbeitshöhe ca. 3,10 m
- Norm EN 131
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Vergleich · Stand 2026
Wer eine Trittleiter für Gewerbe anschafft, kauft nicht nur ein Werkzeug, sondern erfüllt Vorschriften: EN 131 Professional, TRBS 2121-2 und die Hinweise der DGUV setzen den Rahmen. Wir erklären die Anforderungen und vergleichen Profi-Modelle, die sie erfüllen.
Alle drei Empfehlungen sind für die gewerbliche Nutzung ausgelegt, tragen 150 kg und stammen von Herstellern mit gesicherter Ersatzteilversorgung.
Große Plattform plus Sicherheitsbügel – TRBS-gerecht arbeiten
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Im Betrieb entscheidet nicht der Geschmack, sondern das Regelwerk. Drei Ebenen greifen ineinander: die Produktnorm EN 131, die Technische Regel TRBS 2121-2 für die Benutzung und die DGUV-Informationen der Unfallversicherer. Die wichtigsten Anforderungen im Überblick:
| Regelwerk | Kernforderung | Konsequenz für den Kauf |
|---|---|---|
| EN 131 (Kennzeichnung Professional) | härterer Dauerbelastungstest für gewerbliche Nutzung | nur Leitern mit Professional-Kennzeichnung beschaffen |
| TRBS 2121-2 | Arbeiten nur von Stufen oder Plattform, nicht von Sprossen; ab der 5. Stufe nur mit Plattform und Geländer arbeiten | ab dieser Höhe Plattformleiter mit Geländer wählen |
| BetrSichV / Leiterprüfung | wiederkehrende Prüfung durch eine befähigte Person, dokumentiert | Prüfplakette einplanen, Ersatzteilversorgung sicherstellen |
| DGUV Information 208-016 | Handlungsanleitung für Auswahl, Benutzung und Prüfung von Leitern und Tritten | als Checklisten-Grundlage für Einweisung und Prüfung nutzen |
Praktisch heißt das: Für schnelle Kommissionier- und Wartungsarbeiten bis zur vierten Stufe genügt eine Stufen-Trittleiter nach EN 131 Professional. Wer regelmäßig länger in der Höhe arbeitet, wählt eine Trittleiter mit Geländer und Plattform – ab der fünften Stufe ist sie für Arbeiten Pflicht. Die Details zur Norm und zum GS-Zeichen erklärt unser Ratgeber EN 131 verstanden.
Jede gewerblich genutzte Leiter muss regelmäßig durch eine befähigte Person geprüft werden – üblich ist ein jährlicher Turnus, bei intensiver Nutzung entsprechend kürzer. Geprüft werden unter anderem Holme, Stufen, Gelenke, Spreizsicherungen und Fußkappen; das Ergebnis wird dokumentiert, meist per Prüfplakette an der Leiter. Die DGUV Information 208-016 liefert dafür praxistaugliche Checklisten. Kaufen Sie deshalb bei Herstellern, die Ersatzteile über Jahre liefern: Krause, Zarges und Günzburger Steigtechnik sind hier die etablierten Adressen. Für Lager und Bibliothek sind zudem Trittleitern mit Rollen interessant – sie lassen sich verschieben, ohne sie zu tragen, und blockieren unter Belastung automatisch.
Welche Modelle über alle Kategorien hinweg vorn liegen, zeigt unser großer Trittleiter-Test; die allgemeine Entscheidungshilfe finden Sie in der Kaufberatung.
Als Standfläche für Arbeiten sind nur Stufen oder Plattformen zulässig, keine Sprossen. Ab der fünften Stufe darf nur noch von Leitern mit Plattform und Geländer beziehungsweise Haltevorrichtung gearbeitet werden. Grundlage ist immer die Gefährdungsbeurteilung des Arbeitgebers.
Beide Klassen durchlaufen dieselben Basisprüfungen, Professional-Leitern müssen aber einen deutlich härteren Dauerbelastungstest mit 50.000 Lastzyklen bestehen. Für die gewerbliche Nutzung ist die Kennzeichnung Professional vorgeschrieben.
Die Betriebssicherheitsverordnung verlangt wiederkehrende Prüfungen durch eine befähigte Person; in der Praxis hat sich ein jährlicher Turnus etabliert, bei intensiver Nutzung kürzer. Die Prüfung wird dokumentiert, geeignete Checklisten liefert die DGUV Information 208-016.
Eine Person mit Berufsausbildung, Berufserfahrung und zeitnaher beruflicher Tätigkeit im Bereich Leitern und Tritte – zum Beispiel ein entsprechend geschulter Mitarbeiter. Viele Hersteller und die Berufsgenossenschaften bieten eintägige Schulungen an.